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Angst, Panik, Entsetzen, Furcht: Das ist es, was Haie seit Jahrhunderten bei den Menschen auslösen. Mythen und abergläubische Vorstellungen aus früheren Zeiten , aber auch Gruselfilme aus der heutigen Zeit haben zu einem negativen Bild des Hais geführt, welches sich über Jahrhunderte hinweg auch leider nicht geändert hat.

Der Hai ist ein Bild von Grösse und Kraft, von Wildheit oder Bosheit, doch für den Menschen ist er lediglich die reissende Bestie, die gemieden oder, noch viel schlimmer, getötet werden muss. 

Die Vielfalt , Schönheit und Intelligenz der Haie wird vom Menschen nicht begriffen, da die engstirnige und übertriebene Meinung, Haie seien stumpfsinnige Tötungsmaschinen und sie einen masslosen Appetit auf Menschenfleisch hätten, im Vordergrund steht. Dabei werden unschuldige und harmlose Arten abgeschlachtet, da sie z. B. in einen Topf mit dem Weissen Hai, Carcharodon carcharias, der freilich mit seinem stromlinienförmigen Körper und seinem kraftvollen Kiefer ein grosser Jäger ist und selbst grosse Tiere angreift, geworfen.

Doch der Weisse Hai ist nur einer von hunderten verschiedenen Haiarten, wie z.B dem rochenartigen Engelhai der Gattung Squatina, der auf dem Meeresboden lebt und sich von Krebstieren ernährt oder dem Walhai (Rhiniodon typus), der sanfte Riese, der sich von winzigen Meeresorganismen ernährt, die er aus dem Wasser herausfiltert. Die meisten der Haiarten jedoch sind kaum grösser als einen Meter und fürchten den Menschen als Lebewesen, wenn er im Wasser auftaucht.

Auch in der Wissenschaft und Erforschung der Haie konnte man früher oftmals eine herablassende Haltung gegenüber dem Hai erkennen, indem man ihm nachsagte, er sei ein primitives Geschöpf mit schlechten Augen und würde sich nur auf seinen Geruchs- und Gehörsinn verlassen. Jedoch hat sich diese Meinung durchaus als falsch erwiesen, denn Haie verfügen über ganz ausgezeichnete, komplexe und hervorragend angepasste Sinnesorgane und besitzen sogar, dem Wahrnehmungsvermögen des Menschen damit weit überlegen, Elektrorezeptoren, die Bewegungen und dadurch erzeugte Schwingungen von im Wasser schwimmenden Objekten wahrnehmen, orten und auswerten können.

Jedoch ist das nur eine von vielen wissenschaftlichen Erkenntnissen, denn Haie bergen zweifelsohne noch viel mehr Sondermerkmale, die noch nicht erforscht sind oder gerade erforscht werden. Denn die Haiforschung steckt auch nach vielen Jahrzehnten der Forschung noch immer in den Kinderschuhen und auch Meeresbiologen entdecken Tag für Tag neue Seiten an dem grossen Räuber der Meere, dem Hai.

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